Frankfurter Buchmesse 2017 - Nachlese, Teil 1

Mein erstes Mal auf der Frankfurter Buchmesse und überhaupt auf einer Buchmesse, daher gibt es hier eine kleine Nachlese, ein paar Fotos und Gedanken zu meinem Besuch, im ersten Teil hauptsächlich Fotos.

Für die Anreise hatte ich zunächst überlegt, per Bus anzureisen, einfach aus dem Grund, weil der Preis lockte: 9€ für eine Strecke von Köln nach Frankfurt ist schon eine ziemlich Ansage. Muss es aber wohl auch sein, denn liest man sich die Bewertungen und Erfahrungsberichten über "Flixbus" durch, wird einem schnell anders, was mich dann auch dazu bewogen hat, lieber 19,90€ zu bezahlen, dafür aber sicher sein zu können, dass ich auch tatsächlich mitfahren kann, keine 2h Verspätung habe und ggf. zusätzlich noch im Stau stehen werde, was den Messetag empfindlich verkürzt hätte.
So kam ich schon um ca. 8:30 am Samstag an und war angenehm überrascht:


In den Hallen herrschte ähnliche Leere. Wenn das so weiterginge ... kurze Zeit später sah es in den Hallen allerdings ein wenig anders aus:


Und auch auf dem Platz zwischen den Hallen wurde fleißig angestanden, mehrere Hundert Meter Schlange bis zum Signierzelt - und ich weiß noch nicht einmal, wer drin saß (hat mich aber auch nicht interessiert, das Bestreben, Bücher signieren zu lassen erschließt sich mir einfach nicht):


Hier dasselbe noch einmal von oben:


Was mich überrascht hat, war der Partycharakter der Messe, ich hätte nicht mit so vielen jungen Besuchern gerechnet und auch nicht mit Cosplayern. Wenn man sich allerdings die Veranstaltungen und die Ausrichtung vieler Stände ansieht, leuchtet das nur ein, auch die verteilten Merchandise-Artikel waren zum großen Teil auf diese Zielgruppen zugeschnitten.
Was mich als Neuling ebenfalls kalt erwischt hat: Mir war nicht bewusst, dass es Veranstaltungen gibt, für die man sich anmelden muss. Ich hätte gerne mein letztes Buch begutachten lassen, leider musste man sich bereits im Vorfeld anmelden, und es gab auch nur fünf Plätze. Leuchtet irgendwie ein, dass das sinnvoll ist, denkt man vorher nicht drüber nach, schleppt man sein Buch eben nutzlos durch die Gegend. Dass eine Presseveranstaltung nur für Presse ist, kann man sich auch denken, schade eigentlich, ich hätte die großartige Margaret Atwood gerne erlebt.

Dann lief noch ein von Security und Kameras verfolgter Typ durch die Gegend, wobei ich mir kurz dachte: Ist das nicht dieser Bernd Höcke? War mir aber egal, von dem folgenden Tumult habe ich auch nichts mitbekommen.

Noch ein paar Impressionen (schlechte Handy-Qualität, aber vielleicht mal was anderes als nur volle Hallen), im zweiten Teil dann mehr Persönliches.





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