Mittwoch, 26. November 2014

Zitatsammlung II

Hier weitere Zitate, die ich in letzter Zeit schon bei Twitter und G+ zum Besten gegeben habe, hier zur Konservierung (Teil I hier):


"Wir Menschen, die lesen und schreiben, sind am Ende - wir sind Geister, die das Ende des Zeitalters der Literatur erleben."
- Philip Roth (E.I. Lonoff in "Exit Ghost")


"Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden."
- Ludwig Feuerbach


"Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen."
- Ernest Hemingway


"Ein Klassiker ist etwas, was jeder gelesen haben will, aber niemand lesen möchte."
- Mark Twain


"Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen."
- Heinrich Heine


"Würde ich auf Perfektion warten, ich würde nie ein Wort schreiben."
- Margaret Atwood


"(Man sollte niemals ein Buch lesen, bloß weil es auf irgendeiner Bestsellerliste steht oder weil es einem zeitgenössischen Trend entspricht.) Richtiges Lesen ist Bürsten gegen den Strich."
- Doris Lessing


"In Büchern liegt die Seele aller gewesenen Zeit."
- Thomas Carlyle


"Literatur ist im Grunde genommen die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen."
- Boris Pasternak


"Ein Klassiker ist ein Buch, welches nie aufhören wird zu sagen, was es einem zu sagen hat."
- Italo Calvino


"Die Bestätigung eines Künstlers liegt nicht im Erfolg – der Erfolg ist manchmal nur ein Mißverständnis -, sondern im Argwohn, im Mißtrauen, das ihm entgegenschlägt."
- Siegfried Lenz


"Das galt ja allgemein als eine Funktion großer Literatur: Leiden zu lindern mittels der Schilderung unseres gemeinsamen Schicksals."
- Philip Roth (aus: "Die Anatomiestunde")


"Kein gutes Buch oder irgend etwas Gutes zeigt seine gute Seite zuerst."
- Thomas Carlyle


"Rezensionen: eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher mehr oder weniger befällt."
- Georg Christoph Lichtenberg


"So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts."
- Oscar Wilde


"Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück."
- Theodor Fontane


"Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite."
- Robert Lembke


"Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste."
- Heinrich Heine


"Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seine Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken."
- Hermann Hesse


"Schreiben ist einfach. Du spannst einfach ein Blatt Papier in die Schreibmaschine und fängst an zu bluten." ("Writing is easy. Just put a sheet of paper in the typewriter and start bleeding.")
- Thomas Wolfe (andere Versionen und Ursprünge dieses Zitats hier)


"Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen."
- Johann Wolfgang von Goethe


"Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen."
- Francis Bacon


"Ein Roman ist wie der Bogen einer Geige und ihr Resonanzkörper wie die Seele des Lesers."
- Stendhal


"Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese."
- Groucho Marx


"Es gibt drei goldene Regeln, um eine Novelle zu schreiben - leider sind sie unbekannt."
- William Somerset Maugham


"Lies nicht nur das einfache Zeug. Es mag dich unterhalten, aber du wirst niemals daran wachsen."
- Jim Rohn


"Fülle dein Papier mit dem Atem deines Herzens."
- William Wordsworth (visualisiert)


"Es gibt die Ansicht, dass Poesie unser Leben verbessern sollte. Ich glaube, die Leute verwechseln sie mit der Heilsarmee."
- John Ashbery

1 Kommentar:

  1. Noch ein Nachtrag dazu von Tucholsky: "Der Leser hat's gut, er kann sich seine Autoren aussuchen!"

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