Montag, 19. September 2016

Schreibmaschinen-Portraits

Der Designer Álvaro Franca hat auf einer alten Schreibmaschine faszinierende Portraits seiner Lieblingsschriftsteller (die ebenfalls Schreibmaschinen benutzten) erstellt.

Auf seiner Website gibt es weitere Werke und ein Video, das die Erstellung dokumentiert.

Freitag, 16. September 2016

Wenn einem die Ideen ausgehen

Neue Ideen zu einem Thema, dass man z.B. schriftstellerisch oder anderweitig behandelt, kann man sich bei "Answer the Public" holen. Der Dienst automatisiert die Abfrage der vorgeschlagenen Suchbegriffe, die Google und Bing anbieten und die sich wiederum aus den Milliarden täglicher Suchanfragen der Nutzer zusammenstellen. Gibt man einen Suchbegriff ein, kombiniert "Answer the Public" diesen je nach voreingestellter Sprache mit Fragewörtern oder Präpositionen. Heraus kommen entweder Trefferlisten oder Visualisierungen mit Anregungen für den gesuchten Begriff.
Bei einer beispielhaften Suche nach dem Wort "Spielplatz", bekommt man z.B. Fragen wie:
  • Wann ist ein Spielplatz öffentlich?
  • Spielplatz, wer haftet?
  • Welche Holzart für Spielplatz? 

Anhand der Präpositionen erhält man Anregungen wie:
  • Einspruch gegen Spielplatz
  • Spielplatz auf Privatgrundstück
  • Spielplatz ohne Baugenehmigung
Wenn man also für ein zu bearbeitendes Thema noch ein paar (echte) Fragen, Konfliktpotential oder einfach weitere Aspekte sucht, mag man bei "Answer the Public" fündig werden.
Zugegeben: Einträge wie "Spielplatz Köln" sind nicht wirklich hilfreich, und die Suche bekommt man auch manuell hin, aber unnütze Vorschläge kann man ja einfach überlesen, und die automatisierte grafische Aufbereitung der Ergebnisse hat einfach was.

http://answerthepublic.com/seeds/503020

Sonntag, 11. September 2016

Patt bei der VG Wort

Die "Verwertungsgesellschaft Wort" ist wahrscheinlich jedem ein Begriff, der Texte verfasst, da die VG Wort quasi als seine GEMA agiert.
Nach einem Urteil des BGH war die Auszahlung von Geldern an Verlage allerdings rechtswidrig, da der Verlag - im Gegensatz zum Autor - kein Verfasser ist. Als wäre der Tatbestand von unrechtmäßig gezahlten Geldern nicht hinreichend, entbrannte eine Diskussion, die FAZ titelte martialisch, eine kleine Gruppe wolle die VG Wort "zerschlagen", es gab weniger aufgeregte Darstellungen und welche wiederum dagegen.
Am 10.9. ging es dann darum, ob die Gelder sofort zurückgefordert werden sollten, was gerade für kleine Verlage ein Desaster hätte bedeuten können, oder ob man eine verlagsfreundlichere Variante wählt, auch von Verzichtserklärungen der Autoren war die Rede (und ob Verlage damit Druck auf ihre Autoren ausüben könnten).
Das ernüchternde Ergebnis für den Moment allerdings: keine Einigung, es wird weitergehen.

Donnerstag, 8. September 2016

Weltkarte der Literatur

Die "Weltkarte der Literatur" umfasst die Geschichte der Literatur von den Ursprüngen (mittig auf der Karte) bis heute, dargestellt als Kontinente der verschiedenen Richtungen (Drama, Dichtung, fiktionale und nicht-fiktionale Prosa) und darunter wieder als Inseln der einzelnen Genres.

Erstellt wurde das unglaublich Werk vom (damals) 17-jährigen Martin Vargic, der auf seiner Website große Mengen von Informationen als Weltkarten und Infografiken zusammenfasst. An der "Weltkarte der Literatur" hat er nach eigenen Angaben drei Wochen gearbeitet (an manchen Tagen bis zu 15 Stunden und mehr, wie er auf buzzfeed mitteilte).

Hier ist eine riesige digitale Version von Vargic's Weltkarte zu finden, diese und andere seiner Werke gibt es als Buch inkl. ausfaltbarer Karten.

Mittwoch, 24. August 2016

Die Wahrheit zu schreiben

"Die Wahrheit lässt sich nur dann schreiben, wenn man davon ausgeht, dass das, was man schreibt, nie gelesen wird. Nicht von einer anderen Person, nicht einmal irgendwann später von einem selbst. Sonst fängt man an, sich selbst zu rechtfertigen. Man muss das Geschriebene als etwas sehen, was wie ein langes Tintengekritzel aus dem Zeigefinger der rechten Hand herausfließt; man muss sehen, wie die linke Hand es wieder ausradiert."
- Margaret Atwood, "Der blinde Mörder"

(Foto rechts von Larry D. Moore)


Ähnliches sagt Philip Roth in einem Interview:
"Wenn ich schreibe, bin ich jemand anderer, nicht länger ein Sohn, ein Bruder, ein Ehemann, ich kann nur noch Schriftsteller sein. Ich denke, dass die übliche Vorsicht und ehtische Bedenken fallen gelassen werden müssen, um eine Geschichte frei erzählen zu können."


Und kurz und knapp von John Niven:
"Du musst so schreiben, als ob deine Eltern tot wären."

Mittwoch, 10. August 2016

Ratschläge von Buch- und Cartoonfiguren

In dieser schönen Infografik finden sich 50 Weisheiten von Buch- und Cartoonfiguren (hauptsächlich) aus Kinderserien und -filmen.
Auch für Erwachsene geeignet.

Eine Auswahl:

"Schwimm einfach weiter."
- Dory (Findet Nemo)

"Das einzig Unmögliche ist Unmöglichkeit."
- Phineas

"Nur weil ich es nicht sehe, heißt das nicht, dass ich es nicht glaube."
- Jack Skellington (The Nightmare Before Christmas)

"Heute ist ein guter Tag, es zu versuchen."
- Quasimodo

"Über sich selbst zu lachen, heißt, sich selbst zu lieben."
- Micky Maus

Hier gibt es die vollständig Grafik in lesbarer Größe.

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